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Verantwortungsvolles Spielen bei Pelican casino

Wer diese Regeln missachtet, setzt sich der Gefahr aus, dass Glücksspiel von einer gelegentlichen Freizeitbeschäftigung zu einer ernsthaften Belastung für die eigenen Finanzen, den Alltag und das soziale Umfeld wird. Die folgenden Abschnitte legen dar, für wen diese Grundsätze gelten, welche Pflichten sich daraus ergeben und wie die Umsetzung im Einzelnen aussieht.

Geltungsbereich dieser Seite

Diese Informationen richten sich an alle Nutzerinnen und Nutzer der Angebote von Pelican casino in Deutschland. Sie gelten für jede Form der Teilnahme am Glücksspiel, unabhängig davon, ob über einen Computer, ein Smartphone oder ein anderes Endgerät gespielt wird. Die nachfolgend beschriebenen Prinzipien sind als verbindliche Leitlinien zu verstehen, die den Umgang mit dem eigenen Spielverhalten strukturieren sollen.

Die Empfehlungen und Hinweise auf dieser Seite ersetzen keine individuelle Beratung durch Fachleute. Sie sollen jedoch eine Grundlage dafür bieten, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen und frühzeitig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wer unsicher ist, ob das eigene Spielverhalten bereits problematisch ist, findet in den weiter unten aufgeführten Hilfsangeboten Anlaufstellen für eine erste Einschätzung.

Grundsätze verantwortungsvollen Spielens

Verantwortungsvolles Spielen beginnt mit der bewussten Entscheidung, wann gespielt wird, wie lange die Spielsitzung dauert und welcher Geldbetrag dafür zur Verfügung steht. Entscheidend ist, dass ausschließlich Geld eingesetzt wird, dessen Verlust ohne finanzielle Schwierigkeiten verkraftet werden kann. Glücksspiel darf weder als Einnahmequelle noch als Lösung für bestehende Geldprobleme oder als Bewältigungsstrategie für Stress betrachtet werden.

Ein kontrollierter Umgang mit dem Angebot lässt sich an einigen einfachen Verhaltensregeln festmachen, die vor jeder Sitzung verinnerlicht sein sollten:

  • Vor Beginn einer Spielsitzung wird ein festes Budget festgelegt, das nicht überschritten werden darf.
  • Es wird nur gespielt, wenn ausreichend freie Zeit zur Verfügung steht und keine anderen Verpflichtungen anstehen.
  • Die Entscheidung zum Spielen muss nüchtern und in einem ausgeglichenen emotionalen Zustand getroffen werden.
  • Regelmäßige Pausen sind ein fester Bestandteil jeder Spielsitzung.
  • Die eigene Einstellung zum Spielen wird in regelmäßigen Abständen überprüft.

Diese Regeln wirken nur dann, wenn sie konsequent angewendet werden. Eine einmalige Festlegung eines Budgets ohne anschließende Kontrolle bietet ebenso wenig Schutz wie der bloße Vorsatz, künftig weniger zu spielen. Wer die Einhaltung der eigenen Regeln nicht sicherstellen kann, sollte die Hilfeangebote in Anspruch nehmen, die auf dieser Seite genannt werden.

Zeit- und Geldaufwand dokumentieren

Eine der wirksamsten Maßnahmen zur Selbstkontrolle besteht darin, den eigenen Aufwand für Glücksspiel nachvollziehbar zu machen. Dazu gehört, jede Spielsitzung mit Beginn und Ende zu notieren und den eingesetzten Betrag zu dokumentieren. Diese Aufzeichnungen dienen nicht der Kontrolle durch Dritte, sondern ausschließlich der eigenen Reflexion.

Die regelmäßige Auswertung dieser Notizen zeigt Muster auf, die im Alltag leicht übersehen werden. Steigt die durchschnittliche Sitzungsdauer über mehrere Wochen hinweg an, ohne dass dies bewusst beabsichtigt war, ist dies ein deutliches Warnsignal. Ebenso verhält es sich, wenn der durchschnittliche Einsatz pro Sitzung steigt oder die Abstände zwischen den Sitzungen kürzer werden.

Eine ehrliche Auswertung fällt dann leichter, wenn die Zahlen zunächst nur für sich selbst festgehalten werden. Die Dokumentation sollte nicht als lästige Pflicht verstanden werden, sondern als Werkzeug, das die Kontrolle über das eigene Verhalten zurückgibt. Wer feststellt, dass die Auswertung unangenehme Wahrheiten offenbart, sollte dies als Anlass nehmen, die eigenen Spielgewohnheiten grundlegend zu überdenken.

Warnsignale erkennen

Problematisches Spielverhalten entwickelt sich in den meisten Fällen nicht sprunghaft, sondern schrittweise. Die Übergänge zwischen gelegentlichem Spielen und einem riskanten Verhalten sind fließend, weshalb eine frühzeitige Sensibilisierung für die eigenen Verhaltensmuster wichtig ist. Die folgenden Anzeichen gelten als erste Hinweise, die ernst genommen werden sollten:

  • Es wird häufiger oder länger gespielt als ursprünglich geplant.
  • Der eingesetzte Geldbetrag übersteigt regelmäßig das zuvor festgelegte Budget.
  • Glücksspiel findet heimlich statt, etwa indem Ausgaben vor dem Partner oder der Familie verborgen werden.
  • Mit dem Spielen verbinden sich Nervosität, Unruhe oder Schuldgefühle.
  • Finanzieller Druck entsteht, weil Spielverluste andere Ausgaben verdrängen.
  • Der Gedanke an das nächste Spiel beschäftigt den Alltag in einem unverhältnismäßigen Ausmaß.

Besonders kritisch ist die Lage, wenn Glücksspiel beginnt, Arbeit, Studium, familiäre Beziehungen oder finanzielle Verpflichtungen spürbar zu beeinträchtigen. In diesem Stadium ist professionelle Unterstützung dringend anzuraten. Je früher Hilfe in Anspruch genommen wird, desto besser lassen sich negative Folgen begrenzen und desto einfacher ist in der Regel der Weg zurück zu einem kontrollierten Umgang oder zum vollständigen Verzicht.

Verluste nicht verfolgen

Der Versuch, erlittene Verluste durch weitere Einsätze auszugleichen, führt in der überwiegenden Zahl der Fälle zu einer Verschärfung der Situation. Wer nach einem Verlust sofort wieder spielt, handelt unter emotionalem Druck und trifft Entscheidungen, die nicht mehr von der ursprünglichen Budgetplanung getragen werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Einsätze die Verluste vergrößern, ist deutlich höher als die Chance, den Ausgangspunkt wieder zu erreichen.

Spielverluste sind Teil des Glücksspiels und müssen als Kosten der Unterhaltung akzeptiert werden, sobald sie entstanden sind. Ein erneutes Spielen mit dem Ziel, Verluste zurückzugewinnen, verschiebt lediglich den Zeitpunkt der endgültigen Abrechnung und erhöht in der Regel den Gesamtschaden. Wer den Drang verspürt, Verluste sofort auszugleichen, sollte die Sitzung abbrechen und sich eine Auszeit nehmen, bevor eine weitere Entscheidung getroffen wird.

Jugendschutz und Zugangskontrolle

Die Glücksspielangebote von Pelican casino richten sich ausschließlich an Personen, die das gesetzlich vorgegebene Mindestalter erreicht haben. Minderjährige dürfen an keinem Angebot teilnehmen. Eltern und Erziehungsberechtigte tragen eine besondere Verantwortung dafür, dass Kinder und Jugendliche keinen Zugang zu Glücksspielangeboten erhalten.

Dazu gehört mehr als nur das Aufstellen einer Regel. Die technischen Voraussetzungen müssen so gestaltet sein, dass eine Nutzung durch Minderjährige von vornherein erschwert wird:

  • Gemeinsam genutzte Computer, Tablets und Smartphones sollten mit einer Zugangssperre versehen werden, die nur von Erwachsenen aufgehoben werden kann.
  • Zahlungsdaten, Kreditkarten und Zugangsdaten zu Zahlungsdiensten müssen so aufbewahrt werden, dass sie für Kinder nicht erreichbar sind.
  • Die Speicherung von Passwörtern im Browser oder in Apps sollte auf gemeinsam genutzten Geräten vermieden werden.
  • Konten dürfen unter keinen Umständen an Dritte weitergegeben werden, auch nicht an volljährige Familienmitglieder oder Freunde.
  • Die Nutzung von Kindersicherungssoftware kann eine zusätzliche Schutzschicht bieten, ersetzt jedoch nicht die Aufsicht durch Erwachsene.

Die Sicherung der eigenen Geräte und Zugangsdaten ist keine einmalige Maßnahme, sondern ein fortlaufender Prozess. Neue Geräte, geänderte Passwörter oder neue Zahlungsmethoden erfordern eine erneute Prüfung der Schutzvorkehrungen.

Hilfsangebote in Deutschland

Wer das eigene Spielverhalten nicht mehr sicher einschätzen kann oder Unterstützung bei der Reduzierung oder Beendigung des Glücksspiels sucht, findet in Deutschland mehrere anerkannte Anlaufstellen. Diese Angebote sind kostenlos, anonym und unterliegen der Schweigepflicht. Die Inanspruchnahme ist unabhängig davon möglich, ob bereits eine konkrete Problemsituation vorliegt oder ob lediglich eine präventive Beratung gewünscht wird.

  • Check dein Spiel – Diese Plattform bietet Informationen rund um das Thema Glücksspiel, Selbsttests zur Einschätzung des eigenen Verhaltens sowie die Möglichkeit zur anonymen Beratung.
  • Telefonische Beratung – Ein kostenloses Angebot, das fachliche Unterstützung bei Glücksspielproblemen bereitstellt und auch für Angehörige offensteht.
  • OASIS-Spielersperre – Ein bundesweites System, das es Spielern ermöglicht, sich für eine selbst gewählte Dauer von der Teilnahme an Glücksspielen sperren zu lassen.

Die genannten Stellen arbeiten unabhängig von Glücksspielanbietern und verfolgen ausschließlich das Ziel, Betroffenen und ihren Angehörigen zu helfen. Eine Kontaktaufnahme ist in jeder Phase sinnvoll, auch wenn noch keine akute Krise vorliegt.

Selbstschutz und Sperrmöglichkeiten

Neben der Nutzung externer Hilfsangebote besteht die Möglichkeit, den eigenen Zugang zum Glücksspiel aktiv einzuschränken. Eine Selbstsperre ist eine verbindliche Erklärung, für einen bestimmten Zeitraum oder auf unbestimmte Dauer nicht mehr an Glücksspielen teilzunehmen. Die Dauer der Sperre wird von der spielenden Person selbst gewählt und kann nicht vorzeitig aufgehoben werden.

Die Entscheidung für eine Selbstsperre sollte nicht als Scheitern verstanden werden, sondern als konsequenter Schritt zum Schutz der eigenen finanziellen und persönlichen Interessen. Wer bereits mehrfach erfolglos versucht hat, das eigene Spielverhalten zu kontrollieren, für den ist eine Sperre häufig der wirksamere Weg. Die Sperre wirkt nicht nur bei dem Anbieter, bei dem sie beantragt wurde, sondern erfasst im Fall der OASIS-Sperre mehrere Anbieter gleichzeitig.

Zusätzlich zu einer vollständigen Sperre können spielende Personen ihr eigenes Verhalten durch verringerte Einzahlungslimits oder zeitliche Begrenzungen der Spielsitzungen steuern. Diese Maßnahmen sind weniger einschneidend als eine vollständige Sperre, erfordern aber eine ehrliche Einschätzung der eigenen Fähigkeit zur Selbstkontrolle.

Rechtliche Rahmenbedingungen

In Deutschland gilt für Glücksspiel ein strenger Rechtsrahmen, der den Schutz der Spielenden in den Mittelpunkt stellt. Wer sich an ein legales Angebot hält, profitiert von den Schutzmechanismen, die der Gesetzgeber vorgesehen hat. Dazu gehören unter anderem die Pflicht der Anbieter zur Identitätsprüfung, die Begrenzung von Einzahlungen und die Möglichkeit der Selbstsperre.

Die Nutzung nicht lizenzierter Angebote umgeht diese Schutzmechanismen vollständig. Wer bei einem Anbieter ohne gültige Erlaubnis spielt, hat weder Anspruch auf die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen noch auf eine Einlagensicherung im Fall von Zahlungsproblemen. Vor der ersten Einzahlung sollte daher geprüft werden, ob der Anbieter über eine gültige Erlaubnis für den deutschen Markt verfügt.

Pelican casino betrachtet die Einhaltung dieser Vorgaben als wesentlichen Bestandteil eines sicheren Nutzungskontexts. Die transparente Benennung von Risiken und der klare Hinweis auf seriöse Hilfsangebote sind Teil dieses Ansatzes.